Canberra 4 G von OUTDOORCHEF

25.07.2016

In diesem Bericht stelle ich euch heute den OUTDOORCHEF Canberra 4 G vor.

Der Grill wird bei Outdoorchef in der Australian Line vertrieben und liegt mit ca. 399  Euro (Stand Datum siehe oben) preislich im typischen Budget für „Normalgriller“.

Das es sich hier nicht um ein High-End-Gerät handeln kann, erklärt sich bei dem Preis von selbst,trotzdem hat mich der Grill im Bezug auf den Aufbau und die sofortige Betriebsbereitschaft überzeugt.
Ich selbst nutze ein, ca. 8 Jahre altes, Vorgängermodell und bin sehr zufrieden damit.
Dieser Grill wurde von mir für die Jugendhilfe Creglingen beschafft,aufgebaut und getestet – die Einrichtung wird sehr viel Spass mit dem Gerät haben :-)

 

 

Ein kleines Video zum Aufbau gibts auch –> hier <– von mir!

Wie man es von Outdoorchef gewohnt ist, ist auch der Canberra sehr gut und sicher verpackt.
Als erstes kommt einem immer die, typisch grüne, Mappe mit der Login-Card, der Anleitung nebst Explosionszeichung aller (!!!!) Bauteile und eine Broschüre mit Inspirationen entgegen.

Die 3 Grillroste, und die Grillplatte sind aus Gusseisen und sehr gut verpackt.

Die emaillierten Flammschutzbleche sind mit Rödeldraht gegen „wildes umherfliegen“ gesichert.


Ganz Klasse finde ich die einzeln eingepackten Kleinteile wie Schrauben, Muttern und Hülsen – die übersichtlich beschriftet sind.

Die mitgelieferte Batterie für die Zündeinheit garantiert eine sofortige Inbetriebnahme des Grills nach Zusammenbau.

Weiter sind auch noch Ersatzgummipuffer für den Deckel oder aber die Seitenablagen, die klappbar sind,enthalten.

Der Aufbau an sich sollte zu zweit erfolgen, alleine das herausheben des Oberteils ist im wahrsten Sinne des Wortes „schwer“  ;-)

Nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten war der Canberra aufgebaut (inkl. Detailbilder für diesen Bericht) – bei der einen oder anderen Zeichung muss man genau hinschauen, gerade im Bereich der Unterschrankmontage hat man schnell mal ein Teil falsch herum angeschraubt.

Für die Montage des Grills benötigt man lediglich einen Kreuzschlitzschraubenzieher und eine kleine Rohrzange – mit dieser werden, bitte behutsam damit es keine Kratzer gibt, die Rollen angezogen.
Alle 4 Rollen sind voll drehbar und haben Bremsen für eine sichere Aufstellung des Canberra!



Der Gasschlauch und der Druckminderer sind im Lieferumfang enthalten – soetwas gibts nicht oft bei Grills in der Preisklasse und finde ich wirklich klasse.

Außer die Montage von Schlauch und Druckminderer ist im Bereich der gasführenden Teile nichts zu tun.
Natürlich ist es eine gute Sache trotzdem kurz einmal alles in Augenschein zu nehmen, und mit Seifenwasser auf Dichtheit zu prüfen – DIES KANN LEBEN RETTEN!

Der „Warmhalterost“ , der eigentlich bei keinem Grill einer ist (Wärme steigt bekanntlich nach oben, und so ist es meistens am Warmhalterost heisser als am eigentlichen Grillrost) ist ebenfalls aus emaillierten Stahl – hier würde ich aber Edelstahl vorziehen – so könnte er auch einfacher gereinigt werden. Dies ist aber eine persönliche Meinung von mir, jeder hat andere Vorlieben ;-)

Im Vergleich zu meinem „Vorkriegsmodell“ hat sich einiges getan.

 

Die Gaslanzen sind „nur“ noch mit einem Splint gesichert und lassen sich so bequem entnehmen, frühere Modell hatten diese verschraubt gehabt.


Nicht nur das die Haube des Grills mit 2 mm dicker geworden ist, nein, es wurde auch viel Wert auf das Handling gelegt.

Gasflaschen mit 5 oder 8 Kilo finden dank der Halterung einen sicheren Platz im Grillinnern.

 

Eine weitere Ablage im Unterbau garantiert Platz für allmögliches Zubehör und Ausrüstung wie Grillbürste oder Zange 

Weiter kann der Schlauch mit dem Druckminderer jetzt seitlich ,ohne den Druckminderer vom Schlauch trennen zu müssen, durch den großzügigen Ausschnitt im Seitenteil herausgeführt werden.

Dies ist besonders bei 11 Kilo Gasflaschen interessant, diese müssen nämlich außerhalb des Unterschranks betrieben werden.



Natürlich verfügt der Canberra aber auch über Haken , diese sind rechts am Ablagetisch angebracht und ideal erreichbar.

Das Fettabtropfblech ist von hinten herausziehbar und hat zusätzlich noch ein Fettpfännchen unten dran hängen – hier soll sich das Fett sammeln.

 

Ich persönlich allerdings verschließe dieses Loch mit einem Stück Alufolie und fülle das Blech mit einer dünnen Schicht (unbehandelten) Sand auf – dieser nimmt das abtropfende Fett auf und wird, je nach Grillintensität alle 2 Monate über den Hausmüll entsorgt.

So hat man einen wesentlich geringeren Reinigungsaufwand

Der Outdoorchef Canberra 4 G kommt doch sehr wertig und gut verarbeitet rüber – auch die Türgriffe am Unterschrank sind sehr schwer und wertig ausgeführt – man fast gerne hin 😀


Die Edelstahlabschlüsse am Rand der Haube runden das Design nach oben hin ab.

Die Regler und der Zündknopf sind gut zu bedienen, der Grill zündete sofort und ohne zu murren gleich aufs erste Mal.
Die, bereits oben erwähnten Rollen sind voll drehbar und für enen sicheren Stand gebremst.
–> bitte bei der Montage aufpassen das es keine Kratzer gibt!

Nicht zuletzt die Plakette mit dem Logo und das Themometer sehen echt edel aus.


Die Seitenablagen sind abklappbar,so findet der Grill auch auf kleineren Terrassen und Balkonen einen geeigneten Platz.

Technische Daten:

Grillfläche: ca. 62 x 43,5 cm
Material Haube: emaillierter Stahl 2mm
Material Unterschrank: Stahl lackiert 1 mm
Gesamtlänge Grill: 139 cm / 96 cm eingeklappt
Gesamttiefe Grill: 53,5 cm

Höhe (höchst

e Stelle):

118,5 cm
Garraumnutzhöhe: ca. 25 cm
Brenneranzahl: 4
Zündung: Piezomehrfachzündung
Seitenbrenner: nein
Leistung Brenner: 12,8 kW
Gewicht Grill: ca. 50 kg
Arbeitshöhe: ca. 9

Zusammenfassung und Fazit:

Der Canberra 4 G aus dem Hause Outdoorchef macht einen soliden Eindruck und das zu einem erschwinglichen Preis.

Ich nutze ein Vorgängermodell bereits seit vielen Jahren und bisher war nur die Zündeinheit defekt.
Diese konnte ich für kleines Geld noch Jahre ,nachdem der Grill aus dem Programm genommen wurde, noch vom Hersteller bekommen –> TOP!

Die Gussroste sind klasse,bedürfen natürlich etwas mehr Pflege als Edelstahlroste.
Die Türen im Unterschrank sind werkzeuglos entnehmbar.

Dank der klappbaren Seitenablagen ist der Grill platzsparend verstaut, die Leistung, laut Hersteller von knapp 13 kW ist absolut ausreichend.

Toll würde ich es finden wenn der „Warmhalterost“ und das Fettpfännchen aus Edelstahl wären.

Kundenorientiert ist der Umstand das Batterie, Schlauch und Druckminderer im Lieferumfang enthalten sind!

Wie bei jedem Grill, egal welche Preisklasse gilt: man verlängert die Lebenszeit massiv, wenn man ihn trocken unterstellt oder mit der passenden Abdeckung gegen Regen,Schnee und sonstige Umwelteinflüsse schützt!

Vielen Dank für das Lesen des Berichtes – hier habe ich euch einen Link zum Grill mit einem guten Preis 😉
Wer einen Seitenbrenner am Grill benötigt, sollte sich mal den Outdoorchef Perth anschauen