Dutch Oven von OUTDOORCHEF

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Er  meist schwarz, dickwandig und schwer - der Dutch Oven.
Die gusseisernen Töpfe, die es schon seit mindestens dem 18. Jahrhundert gibt, erfreuen sich neuerdings sehr großer Beliebtheit.
Es ist schon witzig - vieles das vor Jahren noch als altmodisch eingestuft, und im schlimmsten Fall weggeworfen wurde, erlebt derzeit eine wahre Renaissance.
Jetzt ist auch Outdoorchef auf den Zug aufgesprungen und es steht seit Anfang des Jahres das erste Modell zur Verfügung.
in diesem Bericht geht es um meinen ersten Eindruck, zum ausführlichen Einsatz kommt das Gerät dann in weiteren Videos und Bildstrecken auf Facebook oder Youtube.

Der Dutch Oven kommt sehr stabil verpackt, und in einem hübsch bedruckten Karton nach Hause.

Wenn die Umverpackung erst einmal entfernt ist (das Ganze bitte mit Vorsicht, Gusseisen hat die Eigenschaft sehr schnell zu zerbrechen wenn man es runterwirft) kommt der eingepackte Gusstopf zum Vorschein.

Hierbei sind der Deckel, der eigentliche Topf und der dazugehörige Ständer separat eingepackt.

Die obligatorische Anleitung ist sehr übersichtlich gehalten, und in 7 verschiedenen Sprachen beigelegt.

Auch der Ständer ist sicher im unteren Teil des Kartons verstaut, mehr dazu später. 

Der Dutch Oven ist quadratisch ausgeführt und mit 29,6 cm Kantenlänge kein kleines Gerät.
Die Nutzhöhe beträgt 7,7 cm und die Materialstärke des eigentlichen Edelstahlgriffes beträgt 4,5mm - so schnell verbiegt da nichts.

Bei geschlossenem Deckel beträgt der Abstand von selbigem bis zur Einhänge-Nase am Henkel 13 cm - genug Platz um den Topf auch mit großen Handschuhen tragen zu können.

Auch der Griff des Dutch Ovens ist mit Handschuhen gut zu fassen, ich empfehle trotzdem den Einsatz eines Deckelhebers.

Durch das werkseitige Einbrennen, ist dieser Schritt nicht unbedingt nötig - ein gründliches Reinigen aber Pflicht.

Laut Anleitung genügt eine Erstreinigung mit Wasser, ich empfehle aber wenn man nochmals Einbrennen möchte, eine Erstreinigung mit Zugabe von etwas Spülmittel.

Der Dutch Oven sollte danach nie wieder mit Spülmittel oder anderer Chemie in Kontakt kommen, da die, entstehende, Patina zerstört wird, und die Antihafteigenschaften verloren gehen.

Wer den Dutch Oven nutzt, darf keinen 5kg-Schein vom Arzt haben ;-)
Das gute Stück wiegt komplett fast 10 kg (genau 9,935kg)!
Davon schlagen schon 4,64 kg beim Deckelgewicht zu Buche.

Die Deckelinnenseite hat eine Tiefe von 2,6 cm (Mitte) und eignet sich somit auch zum anbraten von Zutaten.

Ob Rillen, wie beim Mitbewerber, sinnvoll wären, kann ich noch nicht beurteilen.
Klar, das typische Streifenmuster bekomme ich so nicht auf ein Steak, allerdings hat eine glatte Bratfläche, gerade bei Zwiebelringen etc, große Vorteile.

Die Aufhängung ist, sowohl auf der Gusseisenseite, als auch mit dem Bügel sehr stabil ausgeführt , der Griff lässt sich ohne Hinternisse bewegen.

Da der Dutch Oven keine eigenen Füsse hat ist, wie oben bereits erwähnt, ein Ständer mit im Lieferumfang enthalten.
Dieser ist aus Edelstahl und mit 5,5mm Materialstärke recht massiv.

Ich weiß ja nicht ob es vom Hersteller so geplant ist, aber hier ein kleiner Trick:
Der Deckel kann durch den Griff nicht auf den Rost aufgelegt werden, dennoch ist dieser als Pfanne nutzbar:
Einfach den Deckel mit der Öffnung nach oben in den Ständer legen, dann direkt auf den Grill,so liegt der Deckel waagerecht und man kann ihn als Anbrathilfe nutzen.

Hier der Beweis: der Duch Oven ist richtig schwer!

Beim Auslitern waren es knapp 4 Liter - bei angenommenen 2 cm "Luft nach oben"

Komplett gefüllt, bis zum Überlauf, fasst der Dutch Oven 5,5 Liter.

Der Deckel liegt, mit ganz leichtem wippenden Spiel, satt auf dem Topf auf.
Beim "Taschenlampentest" habe ich nur minimal einen Lichtschimmer gesehen. Dies ist wohl, trotz des o.g. leichten Spiels, dem hohen Rand, der in den eigentlichen Topf einragt, zu verdanken.

Leider hat der Dutch Oven keine Öffnung um ein Kerntemperaturmessgerät nutzen zu können.
Ich habe dies persönlich zwar noch nie benötigt,weiß aber von vielen Nutzern von Dutch Öven das dies ein gern gesehenes, und genutztes Feature ist.

Zusammenfassung und Fazit

Der Dutch Oven von OUTDOORCHEF kommt sehr gut verpackt und mit einer sehr knappen, aber ausreichenden, Anleitung nach Hause.
Der Hinweis das der Topf bereits fix und fertig eingebrannt ist, fehlt mir persönlich.
Mit seinem Gewicht von fast 10 Kilo und einer Wandstärke von +/- 6mm ist eine gleichmässige Hitzeverteilung gewährleistet.
Der Deckel schliesst ordentlich, wenn auch mit leichtem Spiel.
Eine Durchführung für ein Thermometer sucht man leider vergeblich.
Die glatte Innenseite des Deckels ist für mich ein Vorteil, wenn ich Streifen auf meinem Steak möchte, nehme ich meinen Grill.
Platzmässig ist der Dutch Oven sehr geräumig und eignet sich,dank der quadratischen Form, auch für Fische und Brote in länglicher Form.
Ich persönlich bevorzuge einen Dutch Oven ohne Füsse, so wie es bei diesem Modell der Fall ist. Meiner Meinung nach ist man dadurch flexibler und kann den Topf auch mal auf die Seitenkochstelle des Grills packen.
Der mitgelieferte Ständer nimmt den Topf satt und wackelfrei auf, die o.b. Variante mit dem Deckel funktioniert auch gut ;-)
Der Griff ist gut händelbar, der Einsatz eines Deckelhebers ist aber sinnvoll.

Der UVP mit 119 Euro ist eher in der oberen Klasse angesiedelt. 
Für alle, die mal etwas anderes als die "runde" Form haben möchten, und mehr Fläche als Höhe benötigen, kann ich diesen Dutch Oven klar empfehlen. 

Der Artikel im Bericht wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Auf Grund der aktuellen Gesetzeslage, weise ich ausdrücklich auf diesen Umstand hin ,weiter kann der Inhalt Partnerlinks aufweisen - was das bedeutet könnt ihr hier nachlesen.
Natürlich beeinflusst die Leihgabe meine Meinung und das Fazit zum Artikel nicht.